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Pas­to­ra­ler Raum

Pas­to­ral­ver­ein­ba­rung und Ord­nungs­rah­men

“Wir schau­en aus nach dir dem Quell unse­res Lebens”

Mit der Unter­zeich­nung der Pas­to­ral­ver­ein­ba­rung 2013 begann ein neu­es Kapi­tel Kir­chen­ge­schich­te im Net­pher­land und wir alle sind Teil von ihr.
Der Ord­nungs­rah­men für die Zusam­men­ar­beit der Pfar­rei­en und Pfarr­vi­ka­ri­en ist im „Grund­sta­tut für Pas­to­ral­ver­bün­de im Erz­bis­tum Pader­born“, für den Rat der Pfar­rei­en und den Gemein­de­teams im „Sta­tut für die pas­to­ra­len Gre­mi­en und Enga­ge­ment­for­men in den Pas­to­ra­len Räu­men des Erz­bis­tums Pader­born“ und für die Kir­chen­vor­stän­de im „Kirch­li­ches Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ge­setz für die Erz­diö­ze­se Pader­born“ in der jeweils gül­ti­gen Fas­sung gere­gelt. (Links zu den Datei­en)

Prä­ven­ti­on

Die Kir­chen­ge­mein­den im Pastoral­verbund Net­pher­land – ver­tre­ten durch ihre Kir­chen­vor­stän­de – haben ein Schutz­kon­zept zur Prä­ven­ti­on gegen sexua­li­sier­te Gewalt beschlos­sen. Der Miss­brauchs­skan­dal in unse­rer Kir­che hat auch uns als Gemein­den im Net­pher­land fas­sungs­los und betrof­fen gemacht. Auch im Net­pher­land hat es Miss­brauch gege­ben und unse­re Gemein­den haben zusam­men mit dem Erz­bis­tum Pader­born dar­auf reagiert.

Bereits seit eini­gen Jah­ren gibt es bei uns Schu­lun­gen zur Prä­ven­ti­on von sexu­el­lem Miss­brauch. In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren haben im Pastoral­verbund Net­pher­land außer dem Pas­to­ral­team über 120 wei­te­re Teil­neh­mer an einer Schu­lung teil­ge­nom­men. Der Gesamt­um­fang der Schu­lun­gen beläuft sich auf über 500 Stun­den. Dazu kom­men zusätz­lich die Schu­lun­gen der Mit­ar­bei­ter der Kin­der­gär­ten und der Ehren­amt­li­chen in den Ver­bän­den. Es ist uns wich­tig, durch die­se Schu­lun­gen eine Kul­tur der Acht­sam­keit zu för­dern, die es Tätern so schwer wie mög­lich macht. Auch haben alle Ange­stell­ten ein erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­ge­legt.

Um die­se Bemü­hun­gen wei­ter zu prä­zi­sie­ren und ver­bind­lich zu machen, wur­de 2019 ein Schutz­kon­zept zur Prä­ven­ti­on gegen sexua­li­sier­te Gewalt beschlos­sen. Ende 2023 wur­de es geprüft und über­ar­bei­tet. Das neue Schutz­kon­zept kön­nen Sie hier auf­ru­fen.

Im Rah­men des Schutz­kon­zep­tes wur­den zwei Per­so­nen als  Prä­ven­ti­ons­fach­kräf­te und Ansprech­part­ner beauf­tragt, um Mel­dun­gen – sowohl per­sön­lich als auch anonym – ent­ge­gen­zu­neh­men. Sie küm­mern sich ver­trau­lich um alle Mel­dun­gen und lei­ten, ent­spre­chend dem im Schutz­kon­zept fest­ge­leg­ten Ver­fah­ren, die not­wen­di­gen Schrit­te ein. Beauf­tragt wur­den:

Frau Betina Zimmermann

Frau Beti­na Zim­mer­mann

Herr Bruno Glomski

Herr Bru­no Glom­ski

Bei Fra­gen und Mel­dun­gen von Miss­brauchs­fäl­len oder sexu­el­len Über­grif­fen steht der Inter­ven­ti­ons­be­auf­trag­te Herr Tho­mas Wend­land und sein Team unter 05251 12517001 und per E‑Mail jeder­zeit zur Ver­fü­gung.