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Bei strah­len­dem Son­nen­schein konn­te die Katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de St. Sebas­ti­an Walpersdorf am ver­gan­ge­nen Sonn­tag nach rund zwei­jäh­ri­ger Bau­zeit ihr neu­es Pfarr­heim nun­mehr offi­zi­ell ein­wei­hen.
Nach einem Fest­hoch­amt in der St. Sebas­ti­an-Kir­che, wel­ches stimm­ge­wal­tig vom Män­ner­chor „San­geslust“ aus Hüns­born mit­ge­stal­tet wur­de, wur­de das neue Gebäu­de von den drei Zele­bran­ten, Dechant Karl-Hans Köh­le, Pas­tor Hubert Nowak und Dia­kon Franz Krin­ge fei­er­lich ein­ge­seg­net und sei­ner Bestim­mung über­ge­ben.
(Eine klei­ne Bil­der­ga­le­rie fin­den Sie am Ende des Arti­kels.)

Nach der sym­bo­li­schen Schlüs­sel­über­ga­be von Archi­tekt Felix Stolz an den stell­ver­tre­ten­den geschäfts­füh­ren­den Vor­sit­zen­den des Kir­chen­vor­stands, Tho­mas Wien­kamp, über­brach­ten Net­phens Bür­ger Paul Wage­ner, Wal­pers­dorfs Orts­bür­ger­meis­ter Rüdi­ger Bradkta und Dechant Karl-Hans Köh­le ihre herz­li­chen Glück­wün­sche zu der neu­en Stät­te der Begeg­nung für die kirch­li­chen und welt­li­chen Ver­ei­ne und die Bür­ger­schaft des obe­ren Sieg­tals.
Das alte Pfarr­heim, die frü­he­re Volks­schu­le, erfüll­te ener­ge­tisch und funk­tio­nal in keins­ter Wei­se mehr die Anfor­de­run­gen, die heu­te an ein sol­ches Gebäu­de gestellt wer­den, so dass ein Abriss alter­na­tiv­los war. Gleich­zei­tig ergab sich dadurch eine für den 400-See­le-Ort ein­ma­li­ge Chan­ce, einen neu­en Dorf­mit­tel­punkt zu schaf­fen.
Gemein­sam mit der Stadt Netphen wur­de ein Plan­kon­zept erar­bei­tet, bei dem das neue Pfarr­heim so weit von der Stra­ße zurück­ver­setzt wur­de, dass ein neu­er Dorf­platz auf dem kirch­li­chen Grund­stück geschaf­fen wer­den konn­te. Dies erfolg­te unter Inan­spruch­nah­me des För­der­pro­gram­mes “Dorf­er­neue­rung 2021”, kom­mu­na­len Mit­teln und viel Eigen­leis­tung der Dorf­ge­mein­schaft.
Tho­mas Wien­kamp dank­te in sei­ner Anspra­che allen am Bau betei­lig­ten Fir­men und hob die gute Zusam­men­ar­beit der Kir­chen­ge­mein­de mit dem EGV Pader­born, dem Gemein­de­ver­band Mit­te der kath. Kir­chen­ge­mein­den, dem  Archi­tek­ten und der Stadt Netphen her­vor. Beson­ders stolz war er auf das gro­ße Enga­ge­ment der Gemein­de­mit­glie­der bei der Errich­tung des Dorf­plat­zes und des Pfarr­heims. Klei­ne­re Rest­ar­bei­ten wer­den in den kom­men­den Wochen noch fol­gen.
Nach dem offi­zi­el­len Teil konn­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger des obe­ren Sieg­tals ihr neu­es Pfarr­heim end­lich in Besitz neh­men. Im Ober­ge­schoß bie­ten ein gro­ßer Saal, ein Kon­fe­renz­raum sowie Küche und wei­te­re Funk­ti­ons­räu­me viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten der Begeg­nung u.a. auch für Fami­li­en­fei­ern. Im Erd­ge­schoß haben die Mess­die­ner, die Musik­ka­pel­le und der KAB-Chor ihre neue Hei­mat gefun­den.
Bis zum spä­ten Abend konn­ten das neue Gebäu­de und der Dorf­platz ein­drucks­voll unter Beweis stel­len, dass sie pla­ne­risch für ein Dorf­fest her­vor­ra­gend geeig­net sind. Die musi­ka­li­sche Umrah­mung durch einen Lied­vor­trag des Kin­der­gar­tens, die Sän­ger aus Hüns­born, die Musik­ka­pel­le und den KAB-Chor Walpersdorf sorg­te für eine wun­der­ba­re Stim­mung im Schat­ten der alten Stra­ßen­bäu­me. Im Inne­ren des Gebäu­des gab es eine reich­hal­ti­ges Kuchen­buf­fet der kfd  und einen Floh­markt der Büche­rei. Auf dem nahe­ge­le­ge­nen Spiel­platz konn­ten sich die Kin­der aus­to­ben.