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Pastoralverbund Netpherland Beichte

Jesus sag­te zu den Jün­gern: Wem ihr die Sün­den ver­gebt, dem sind sie ver­ge­ben.

(Johan­nes 19,23)

Beich­te

War­um?

Heu­te sagen vie­le Men­schen, auch Chris­ten: „Ich weiß nicht, was ich beich­ten soll, ich habe nichts Böses getan.“ Oder: „Ich habe so viel Schlim­mes getan, das kann gar nicht ver­ge­ben wer­den.“ Aber stimmt das? Sind wir so per­fekt oder so hoff­nungs­los schlecht, wie wir mei­nen? Die Ant­wort auf bei­de Fra­gen ist die glei­che: Nein!

Als Chris­ten glau­ben wir, dass Gott uns geschaf­fen hat, dass er dich so gewollt hat, wie du bist. Er sieht dich und kennt dich und liebt dich! So sehr, dass er für dich bis ans Kreuz gegan­gen ist…

Wel­che Ant­wort geben wir in unse­rem Leben auf die­se Lie­be? Wie wenn ein Mensch zu dir sagt „Ich lie­be Dich“ und dabei hofft, dass du die­se Lie­be erwi­derst, so ist es auch bei Gott. Er will, dass wir leben – und zwar ewig! Aber das kön­nen wir nur, wenn wir zu Jesus gehö­ren und auf sei­ne Lie­be mit Lie­be ant­wor­ten.

Das tun wir aber nicht immer. Des­we­gen gibt es einen beson­de­ren Ort, wo Gott uns immer wie­der ver­gibt und uns einen neu­en Anfang schenkt – das Sakra­ment der Ver­söh­nung.

Vie­le Men­schen gehen nicht zur Beich­te, weil sie irgend­wie Angst davor haben. Aber Gott ist unser guter Vater – braucht man dann ängst­lich zu sein?

Die Angst kommt daher, dass es lei­der eini­ge Miss­ver­ständ­nis­se über das Sakra­ment der Beich­te gibt. Des­halb hier zuerst drei wich­ti­ge Din­ge über die Beich­te. Wenn man weiß, was in der Beich­te geschieht, eben die Ver­söh­nung mit Gott und der neue Anfang, der uns geschenkt wird, kann man kei­ne Angst mehr davor haben.

Wer?

Jeder, der sich nach der Ver­ge­bung Got­tes und einem Neu­an­fang sehnt.

Wann?

Der Emp­fang des Sakra­men­tes der Ver­söh­nung ist zu jeder Zeit mög­lich. Wen­den Sie sich ger­ne an einen der Pries­ter, um einen Ter­min für ein Beicht­ge­spräch abzu­ma­chen.

Ablauf

Das Beicht­ge­spräch fin­det immer unter vier Augen statt. Dabei muss es als Ort nicht der Beicht­stuhl sein, auch in einem ganz „nor­ma­len“ Raum oder auch drau­ßen in der Natur auf einer Bank kann gebeich­tet wer­den. Wenn Sie lan­ge nicht mehr bei der Beich­te gewe­sen sind: Kei­ne Angst, der Pries­ter hilft Ihnen ger­ne! Man kann letzt­lich in einem Beicht­ge­spräch nichts falsch machen.