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Lie­be Schwes­tern und Brü­der, lie­be Enga­gier­te und Stüt­zen unse­res PV Net­pher­land!

In der heu­ti­gen Zeit ste­hen wir als Pas­to­ra­ler Raum vor der Her­aus­for­de­rung, unse­ren Glau­ben in einer sich stän­dig wan­deln­den Welt leben­dig und zugäng­lich zu hal­ten.

Wir wis­sen um die stär­ken­de und heil­brin­gen­de Kraft des Glau­bens, und jede/r von uns lebt aus der Begeis­te­rung einer leben­di­gen Got­tes­be­zie­hung. Gleich­zei­tig neh­men wir aber auch wahr, dass ver­gleichs­wei­se weni­ge Men­schen (im Ver­hält­nis zu den offi­zi­el­len Gläu­bi­gen­zah­len) ihren Glau­ben wie „frü­her“ in der Form einer Volks­kir­che leben. Die Kir­chen­be­su­cher­zah­len sind seit Jah­ren rück­läu­fig, und auch im Bereich des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments feh­len die so drin­gend benö­tig­ten Men­schen, die neben ihren Auf­ga­ben in Fami­lie und Beruf noch Zeit für die Mit­ar­beit in der Kir­che haben. Umso dank­ba­rer sind wir für jede/n Einzelne/n, die/der sich egal in wel­cher Form und unab­hän­gig von den zeit­li­chen Mög­lich­kei­ten enga­giert!

Wir möch­ten Sie herz­lich ein­la­den, Teil des gemein­sa­men Weges im Bis­tums­pro­zess kon­kret hier vor Ort zu sein, um unse­re kirch­li­che Gemein­schaft im Geist des gegen­sei­ti­gen Respekts und auf der Basis des gemein­sa­men Pries­ter­tums aller Getauf­ten zu gestal­ten und zu stär­ken.

Dia­log und Bedarfs­wahr­neh­mung:
Das Pas­to­ral­team und der Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rat (GPGR) laden alle Gemein­de­mit­glie­der dazu ein, sich aktiv in einen offe­nen Dia­log ein­zu­brin­gen. Uns liegt viel dar­an, Ihre Bedar­fe und Wün­sche wahr­zu­neh­men und zu wür­di­gen. Ihre Blick­win­kel und Per­spek­ti­ven sind wert­voll, um gemein­sam neue Wege für unse­re Gemein­den zu fin­den.

Res­sour­cen, Ord­nungs­rah­men und neue For­men des Enga­ge­ments:
Wir bit­ten dabei, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Res­sour­cen des pas­to­ra­len Per­so­nals und der ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den rea­lis­tisch als Grund­la­ge zu neh­men. Ord­nungs­rah­men für Ver­än­de­rungs­pro­zes­se sind die diö­ze­sa­nen Rege­lun­gen für die Kir­chen­vor­stän­de und dem Rat der Pfar­rei­en, wel­che zukünf­tig mehr Gestal­tungs­räu­me für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment im Rah­men der Bil­dung von loka­len und the­ma­ti­schen Gemein­de­teams ermög­li­chen. Dies bie­ten die Mög­lich­keit, Gemein­de­le­ben vor Ort leben­dig zu gestal­ten.

Ange­pass­te Zei­ten für Eucha­ris­tie­fei­ern und wei­te­re Got­tes­dienst­for­men:
Die per­so­nel­le Situa­ti­on und unser Anspruch an eine ganz­heit­li­che, wohl­tu­en­de Seel­sor­ge machen Ver­än­de­run­gen not­wen­dig. Daher wer­den wir die Zei­ten für Eucha­ris­tie­fei­ern anpas­sen müs­sen, um den Gege­ben­hei­ten Rech­nung zu tra­gen. Zugleich möch­ten wir Sie ein­la­den, alter­na­ti­ve und tra­di­tio­nel­le lit­ur­gi­sche For­men zu erkun­den und (wie­der) zu ent­de­cken. Unser Ziel ist es, dass sich die Gemein­de wei­ter­hin als Gemein­schaft der Gläu­bi­gen erfah­ren kann, die sich trifft, im Glau­ben und in der Fei­er der Sakra­men­te ver­eint ist.

Gemein­schaft­lich glau­ben – Zusam­men fei­ern:
Die bis jetzt gel­ten­de Got­tes­dienst­ord­nung – sie­ben (7) oder acht (8) Eucha­ris­tie­fei­ern (Mess­fei­ern) am Wochen­en­de – war für mind. drei Pries­ter aus­ge­legt. Ange­sicht der geän­der­ten pas­to­ra­len Situa­ti­on – ab Okto­ber sind nur noch zwei Pries­ter für unse­ren Pas­to­ra­len Raum vor­han­den – hat zuerst das Pas­to­ral-Team die Not­wen­dig­keit der Ände­rung der Got­tes­dienst­ord­nung an zwei Team­ta­gen (8. Mai 2025 und 5. Juni 2025) dis­ku­tiert. Dar­aus hat sich die fol­gen­de Ord­nung erge­ben:

Sams­tag:
> VAM in Irmgarteichen um 17.00 Uhr – jede Woche;
> VAM in Walpersdorf oder Netphen alle 14 Tage um 18.30 Uhr im Wech­sel
Sonn­tag:
> Eucha­ris­tie­fei­er in Dreis Tiefenbach um 9.30 Uhr – jede Woche
> Eucha­ris­tie­fei­er in Netphen um 11.00 Uhr – jede Woche
> *zusätz­lich: Eucha­ris­tie­fei­er um 8.30 Uhr an den Wochen­en­den, an denen bei­de Pries­ter anwe­send sind:
in Deuz, wenn VAM in Netphen
in Eschen­bach, wenn VAM in Walpersdorf
Soll­te an den Wochen­en­den nur ein Pries­ter vor Ort sein, dann ist es bei die­ser Rege­lung den­noch mög­lich, dass er alle Eucha­ris­tie­fei­ern zele­brie­ren kann – bis auf die Eucha­ris­tie­fei­er um 8.30 Uhr.
Diens­tag:
> Eucha­ris­tie­fei­er um 17.00 Uhr abwech­selnd im Haus St. Eli­sa­beth oder Peters­ka­pel­le.
In den Wochen, in denen eine Eucha­ris­tie­fei­er in der Peters­ka­pel­le gefei­ert wird, wird im Haus St. Eli­sa­beth eine Wort-Got­tes-Fei­er ange­bo­ten .
> Eucha­ris­tie­fei­er um 18.00 Uhr abwech­selnd in Hain­chen oder Wert­hen­bach.
Mitt­woch:
> Eucha­ris­tie­fei­er in Sal­chen­dorf jede Woche um 18.00 Uhr.
> Am Mitt­woch wird nur eine Eucha­ris­tie­fei­er regel­mä­ßig jede Woche gefei­ert, dass ermög­licht an die­sem Tag Son­der­got­tes­diens­te z.B. ein­mal im Monat eine Senio­ren­mes­se in Irmgarteichen.
Don­ners­tag:
> Eucha­ris­tie­fei­er um 9.00 Uhr abwech­selnd in Gris­sen­bach oder Nen­kers­dorf.
> Eucha­ris­tie­fei­er um 18.00 Uhr abwech­selnd in Eck­manns­hau­sen oder Hel­gers­dorf.
Frei­tag:
> Eucha­ris­tie­fei­er in Dreis-Tiefenbach jede Woche um 9.00 Uhr.
> Ein­mal im Monat um 18.30 Uhr Eucha­ris­tie­fei­er in Netphen vor der Nacht­wa­che.

Danach wur­de die­ser Vor­schlag im Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rat (GPGR) in der Sit­zung vom 12. Juni 2025 vor­ge­stellt. Es bestand Ein­ver­neh­men, dass zu die­sem Vor­schlag die Gemein­den ange­hört wer­den sol­len. Dem GPGR bzw. dem im Novem­ber zu wäh­len­den Rat der Pfar­rei­en obliegt es die­se Ange­le­gen­heit im Ein­ver­neh­men mit dem Pas­to­ral­team abschlie­ßend zu ent­schei­den.

Die Ände­run­gen erge­ben sich auch aus dem vom Erz­bi­schof fest­ge­leg­tem Diö­ze­san­ge­setz vom 20.12.2018:
1. Der Pries­ter darf in der Regel täg­lich nur eine hei­li­ge Mes­se fei­ern.
2. Die Erlaub­nis zur Bina­ti­on (= zwei Mess­fei­ern) an Sonn- und Fei­er­ta­gen – in beson­de­ren Fäl­len auch zur Tri­na­ti­on (= drei Mess­fei­ern) – ist all­ge­mein gege­ben, soweit die pas­to­ra­le Situa­ti­on in der Pfarr­ge­mein­de es erfor­dert, damit die unbe­dingt not­wen­di­gen hei­li­gen Mes­sen gefei­ert wer­den kön­nen.
3. Eine Bina­ti­on an Werk­ta­gen ist dann gestat­tet, wenn ein schwer­wie­gen­der Grund vor­liegt (zum Bei­spiel See­len­amt).

Die­se Ord­nung der Eucha­ris­tie­fei­ern wol­len wir zunächst ab Sep­tem­ber aus­pro­bie­ren – „ad expe­ri­men­tum“. Danach wer­den wir Ihre Anre­gun­gen und Feed­backs reflek­tie­ren und letzt­end­lich ent­schei­den.

Eucha­ris­tie­fei­ern auf­zu­ge­ben, fällt nie­man­den leicht. Die per­so­nel­le Situa­ti­on erfor­dert jedoch ein Han­deln, damit die Wür­de der Eucha­ris­tie als „Fei­er von Tod und Auf­er­ste­hung Jesu Chris­ti“ gewahrt bleibt und die­se Fei­er sich wirk­lich zur „Quel­le und Höhe­punkt“ christ­li­chen Lebens ent­wi­ckelt.

Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, an den Got­tes­diens­ten in ihrer jewei­li­gen Art teil­zu­neh­men und vor allem mit­zu­fei­ern – denn wir glau­ben gemein­sam und fei­ern so gemein­sam.

Ihre Betei­li­gung ist uns wich­tig:
Ihre Mei­nung, Ihr Feed­back und Ihre Teil­nah­me sind ent­schei­dend, um die Zukunft unse­rer Gemein­den aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Gemein­sam kön­nen wir neue, trag­fä­hi­ge Wege fin­den, unse­ren Glau­ben zu leben und zu tei­len.
Wir wer­den des­halb in den nächs­ten Mona­ten nach Ankün­di­gung im Pfarr­brief und auf unse­rer Home­page zum Aus­tausch zur Ver­fü­gung ste­hen. Ger­ne kön­nen Sie uns auch Ihre Anre­gun­gen schrift­lich und münd­lich zukom­men las­sen.

Wir freu­en uns dar­auf, mit Ihnen in Dia­log zu tre­ten und gemein­sam an einer leben­di­gen, zukunfts­fä­hi­gen kirch­li­chen Gemein­schaft zu arbei­ten. Für Fra­gen, Anre­gun­gen oder zur Mit­tei­lung Ihrer Gedan­ken ste­hen wir Ihnen jeder­zeit ger­ne zur Ver­fü­gung.

Mit herz­li­chen Grü­ßen

Für das Pas­to­ral­team
Jacek Kan­tor, Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor
und Lei­ter PV Net­pher­land